Johann Gottlieb Heinrich
Woydt

* 10.02.1819 Kurowo
+ 04.03.1874 Forsthaus Eichenhorst
Anna Rosina
Schiller

* 02.11.1823 Sworzyce
+ ?

Augusta Ernestina Emilia Paulina
Woyth

* 28.10.1846 Sielinko Forsthaus
+ ?


Kinder mit: Johann August Lengert (* 13.01.1845 Sontop), Lehrer zu Glinau und später zu Fraustadt (oo 15.11.1866):

Oscar August Theodor
Lengert
* 28.02.1868 Glinau, Kr. Neutomischel
+ ?
Lehrer in Strehlen, Gleiwitz, Sprottau, Tarnowitz und Breslau
verh., mind. ein Kind
Emmy Emilie Ida
Lengert
* 29.08.1875 Attendorf
+ ?
Lina Sophie Ida
Lengert
* 30.01.1883 Fraustadt
+ ?


Quellen:
- Mitteilung Gudrun Tabbert, Feb. 2011: "Johann August Lengert Lehrer zu Glinau und spÄter zu Fraustadt geb. 13 Jan 1845 in Sontop oo 15 Nov 1866 Augusta Ernestina Emilia Paulina Woyth geb. 28 Okt 1846 Sielinko Forsthaus"
- ZUM SOHN: Tappert: Oscar August Theodor Lengert (geb. 1866): "L E B E N S L A U F. Ich, Oscar Lengert, Sohn des Lehrers August Lengert und seiner Ehefrau Ernestine, geb. Woydt, evangelischer Konfession, wurde am 28. Februar 1868 in Glinau, Kreis Neutomischel, Prov. Posen, geboren. Den ersten Unterricht erteilte mir mein Vater, welcher seit Michaeli 1877 in Fraustadt amtiert. Ostern 1878 trat ich daselbst in die Sexta der damaligen Realschule I. ordn. ein. Ich verließ diese Anstalt, welche inzwischen zum Realgymnasium erhoben worden war, Ostern 1887 mit dem Zeugnis der Reife und bezog darauf die Universität Breslau, um mich dem Studium der neueren Sprachen zu widmen. Ich hörte die Vorlesungen der Herren Professoren B. Erdmann, O. Erdmann, Galle, Gaspary, Kölbing, Schäfer, Vogt, des Herrn Privatdozenten Bobertag und der Herren Lektoren Lentzncr, Pillet, Pughe. Mehrere Semester nahm ich als ordentliches Mitglied an den Übungen des romanisch englischen Seminars teil. Allen meinen Lehrern fühle ich mich für die Förderung meiner Studien zu hohem Danke verpflichtet, ganz besonders aber Herrn Professor Dr. Kölbing, welcher mich zu einer eingehenderen Beschäftigung mit der Romanze ‘Roswall and Lillian’ anregte, mir das von ihm gesammelte Material bereitwillig zur Benutzung überließ und die Veröffentlichung dieser Abhandlung in den Englischen Studien veranlasste. * * * Aus dem Personalbogen ist zu entnehmen, dass Oscar Lengert sein Reifezeugnis am 24. März 1887 am kgl. Realgymnasium Fraustadt erlangte. Sein Universitätsstudium absolvierte er an der Universität Breslau vom Sommersemester 1887 bis Ende des Wintersemesters 1891/92. Die 1. Lehramtsprüfung legte er am 08. Februar 1895 in Breslau in den Fächern Englisch für alle sowie Französisch u. Deutsch für mittlere Klassen ab. Die Wiederholungsprüfung war dann am 08. Mai 1896, wiederum in Breslau, nun für die Fächer Französisch und Englisch für alle, Deutsch für mittlere Klassen, sowie Religion und Latein für untere Klassen. Vor Eintritt in den höheren Schuldienst erteilte er Unterricht an der Militärvorbereitungsanstalt “Borussia” in Breslau – von Juli 1891 bis Ende September 1893 und nochmals von Anfang Oktober 1894 bis Anfang Januar 1896. Das Seminarjahr leistete er vom 01. April 1896 bis 1897 an der mit der kgl. Ritterakademie zu Liegnitz verbundenen Seminaranstalt. Im Anschluss erfolgte das Probejahr vom 01. April bis 30. September 1897 in Vertretung eines Oberlehrers am kgl. Realgymnasium Tarnowitz und vom 01. Oktober 1897 bis zum 31. März 1898 zur Vertretung eines Oberlehrers am kgl. Gymnasium in Öls (Schlesien). Es folgte per 01. April 1898 die Feststellung der Anstellungsfähigkeit in Preußen. Oscar Lengert war im Anschluss als Hilfslehrer in Strehlen (Schlesien), in Gleiwitz und in Sprottau tätig. Mit dem 01. Januar 1899 erfolgte die Berechnung der ersten festen Anstellung im höheren Schuldienst Preußens. Nun schliessen sich Anstellungen in der Zeit von 1900 bis 1920 in Sprottau, Tarnowitz und in Breslau an. Den Titel Dr. phil. erwarb sich Oscar Lengert am 23. Januar 1892 in Breslau. Als Datum der Verleihung des Charakters als Professor findet sich der 07. Februar 1911 (Ministrialerl. 21 II 16196) und als Datum der Verleihung des Ranges der Räte IV. Klasse der 25. Juli 1911."
- ZUM SOHN: Sein Personalbogen beim Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung
- ZUM SOHN: Google-Books: Edith Stein: Dalla vita di una famiglia ebrea e altri scritti autobiografici: "Il nostro filologo di lingue moderne, professor Lengert [Oskar Lengert (28.02.1868 Glinau/Posen) fu dal 1906 alla Viktoriaschule, dal 1911 con il titolo di professore.], aveva studiato con infaticabile zelo per raggiungere una conoscenza profonda della sua materia..."
- ZUM SOHN: Kössler, Franz: Personenlexikon von Lehrern des 19. Jahrhunderts. Berufsbiographien aus Schul-Jahresberichten und Schulprogrammen 1825 - 1918 mit Veröffentlichungsverzeichnissen, Band: Labs - Lyon, Vorabdruck (Preprint), Stand: 18.12.2007: "Lengert, Oskar Geboren im Februar 1868 in der Provinz Posen, besuchte das damalige Realgymnasium zu Fraustadt, das er Ostern 1887 mit dem Zeugnis der Reife verliess. Er studierte an der Universität Breslau insbesondere neuere Philologie und wurde dort am 23. Januar 1892 auf Grund der Dissertation: „Die schottische Romanze Roswall and Lillian“ (Forts. In Kölbings Engl. Studien. Bd. XVII) zum Dr. phil. promoviert. Hierauf war er mehrere Jahre an einer Privatanstalt in Breslau tätig und genügte inzwischen seiner Militärpflicht. Am 8. Mai 1896 bestand er die Prüfung pro facultate docendi und leistete das Seminarjahr an der Kgl. Ritterakademie zu Liegnitz und das Probejahr am Kgl. Realgymnasium zu Tarnowitz und am Kgl. Gymnasium zu Oels ab. Nachdem er bis Michaelis 1898 an den höheren Lehranstalten zu Strehlen und Gleiwitz (Oberrealschule) kommissarisch beschäftigt ge- wesen war, wurde er dem städtischen Progymnasium zu Sprottau als wissenschaftlicher Hilfslehrer überwiesen. Dort wurde er Neujahr 1900 zum Oberlehrer ernannt. Ostern 1901 folgte er einem Rufe an das Realgymnasium zu Tarnowitz. – Aus: Programm Tarnowitz Realgymnasium 1902."
- - Genealogische Suchanzeige, Breslauer Schulen: "Dommnich, Anna ?-1917 ... Meine Großmutter Anna Dommnich, geb. 23.12.1891 in Guhrau, gest. 1974 in Potsdam, hat am 14.März 1917 an der Viktoria-Schule Breslau das "Reifezeugnis einer realgymnasialen Studienanstalt erworben". Unterzeichner sind Dr. Jantzen, königlicher Kommissar; Prof.Dr.Lengert,Direktoratsverwalter;Dr. Rösler; Kretschmer,Oberlehrer Sollten Schulkameradinnen bekannt sein, bitte ich um Nachricht..."
- Basia und Szukajwarchiwach ZUR TOCHTER: "Wschowa (Registry office) - birth record, year 1883 Lina Sophie Ida , parents: August Lengert , Ernestine Woydt , Nr.22 Fraustadt am 3.2.1883 von der Ernestine Lengert geb: Woydt ... Ehefrau des Lehrers August Lengert, wohnhaft zu Fraustadt zu Fraustadt am 30.01.1883 ... ein Kind ... geboren wurde ... Lina Sophie Ida "
- Geburtsurkunde DER TOCHTER


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