{"id":393,"date":"2011-08-05T12:48:49","date_gmt":"2011-08-05T10:48:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=393"},"modified":"2023-12-21T23:54:35","modified_gmt":"2023-12-21T22:54:35","slug":"bucherwurm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=393","title":{"rendered":"B\u00fccherwurm"},"content":{"rendered":"<p><img class=\"size-full wp-image-2908 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/DSCF4854-richard-Bell-How-to-Launch-a-Book-2022-documenta15-1.jpg\" alt=\"\" width=\"70%\" srcset=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/DSCF4854-richard-Bell-How-to-Launch-a-Book-2022-documenta15-1.jpg 1600w, https:\/\/www.woydt.be\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/DSCF4854-richard-Bell-How-to-Launch-a-Book-2022-documenta15-1-300x293.jpg 300w, https:\/\/www.woydt.be\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/DSCF4854-richard-Bell-How-to-Launch-a-Book-2022-documenta15-1-1024x999.jpg 1024w, https:\/\/www.woydt.be\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/DSCF4854-richard-Bell-How-to-Launch-a-Book-2022-documenta15-1-768x749.jpg 768w, https:\/\/www.woydt.be\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/DSCF4854-richard-Bell-How-to-Launch-a-Book-2022-documenta15-1-1536x1499.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><\/p>\n<p>&#8220;Im Mai 1921 hatte ich Besuch von der Mutter. &#8230;<\/p>\n<p>&#8216;Das hat jetzt ein Ende!&#8217; sagte sie ganz unvermittelt &#8230; &#8216;Du mu\u00dft weg von hier, du verbl\u00f6dest!&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Ich will nicht weg von Z\u00fcrich. Bleiben wir hier, hier wei\u00df ich, wozu ich auf der Welt bin.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Wozu du auf der Welt bist! Masaccio und Michelangelo! Glaubst du, das ist die Welt! &#8230; Deine Schulhefte vollgestopft mit der Phylogenie des Spinats. Der Pestalozzi-Kalender, das ist deine Welt! Die ber\u00fchmten Leute, unter denen du herumbl\u00e4tterst. Hast du dich je gefragt, ob du ein Recht darauf hast? Das Angenehme wei\u00dft du, ihren Ruhm, hast du dich je gefragt, wie sie gelebt haben? Glaubst du, sie sa\u00dfen so in einem Garten wie du jetzt, unter Blumen und B\u00e4umen? Glaubst du, ihr <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=122\">Leben<\/a> war ein Wohlgeruch? &#8230; Du glaubst, wenn du etwas \u00fcber die Bartholom\u00e4usnacht <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=1623\">liest<\/a> oder \u00fcber den Drei\u00dfigj\u00e4hrigen <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=339\">Krieg<\/a>, dann wei\u00dft du&#8217;s! Nichts wei\u00dft du! Nichts. Es ist alles anders. Es ist schrecklich!&#8217; &#8230;<\/p>\n<p>Mit besonderem Zorn bedachte sie meinen Bericht \u00fcber die beiden Hydroplane, die in n\u00e4chster <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=218\">Zeit<\/a> von uns in den Z\u00fcricher See abgest\u00fcrzt waren. &#8230; Die Verbindung mit dem See, die mir so viel bedeutete, emp\u00f6rte sie. Diese Tode seien f\u00fcr mich etwas Lyrisches. &#8230; &#8216;Du steckst in der Idylle vom Z\u00fcrichsee. Ich will dich von hier wegnehmen. Dir gef\u00e4llt alles so gut. Du bist so weich und r\u00fchrselig wie deine alten Jungfern. Am Ende m\u00f6chtest du wohl ein Bl\u00fcmchenmaler werden?&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Nein, mir gefallen nur die Propheten von Michelangelo.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Der Jesaja, ich wei\u00df. Das hast du mir gesagt. Wie glaubst du, war dieser Jesaja?&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Er hat mit Gott gehadert&#8217;, sagte ich.<\/p>\n<p>&#8216;Und wei\u00dft Du auch, was das hei\u00dft? Hast du eine Vorstellung davon, was das bedeutet?&#8217;<\/p>\n<p>Nein, das wu\u00dfte ich nicht. Ich schwieg. Ich <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=182\">sch\u00e4mte<\/a> mich pl\u00f6tzlich sehr.<\/p>\n<p>&#8216;Du meinst, es besteht darin, da\u00df man den Mund halboffen h\u00e4lt und finster dreinschaut. Das ist die Gefahr von Bildern. Sie werden zu erstarrten Posen f\u00fcr etwas, das sich unaufh\u00f6rlich, lang, immerzu abspielt.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Und der Jeremias ist auch eine Pose?&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Nein, beide sind es nicht, weder der Jesaja noch der Jeremias. Aber f\u00fcr dich werden sie zur Pose. Du bist es zufrieden, wenn du sie ansehen kannst. Damit ersparst du dir alles, was du selbst zu <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=310\">erleben<\/a> h\u00e4ttest. Das ist die Gefahr der <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=119\">Kunst<\/a>. Tolstoi hat das gewu\u00dft. Du bist noch gar nichts und bildest dir ein, alles zu sein, was du aus <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=52\">B\u00fcchern<\/a> oder Bildern kennst. Ich h\u00e4tte dich nie zu den B\u00fcchern bringen d\u00fcrfen. Jetzt &#8230; sind die Bilder dazugekommen. Das hat noch gefehlt. Du bist ein Vielleser geworden und alles ist dir gleich wichtig. Die Phylogenie des Spinats und Michelangelo. Nicht einen Tag deines Lebens hast du dir noch selbst verdient. F\u00fcr alles, was damit zu tun hat, hast du ein <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=217\">Wort<\/a>: Gesch\u00e4fte. Du verachtest Geld. Du verachtest die <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=234\">Arbeit<\/a>, durch die man es verdient. Wei\u00dft du, da\u00df du der Parasit bist und nicht die, die du verachtest?&#8217; &#8230;<\/p>\n<p>&#8216;Du wirst schon sehen, da\u00df ich kein Parasit bin. Dazu bin ich zu stolz. Ich will ein <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=141\">Mensch<\/a> sein.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Ein Mensch mit seinem Widerspruch! Das hast du dir gut ausgesucht! Du solltest dich <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=220\">h\u00f6ren<\/a>, wenn du das sagst. Als h\u00e4ttest du das Schie\u00dfpulver erfunden. Als h\u00e4ttest du wei\u00df <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=92\">Gott<\/a> was getan, das du nun bereuen m\u00fc\u00dftest. Nichts hast du getan. Nicht eine einzige Nacht in deiner Dachkammer hast du dir selbst verdient. Die <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=53\">B\u00fccher<\/a>, die du <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=125\">liest<\/a>, haben andere f\u00fcr dich <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=482\">geschrieben<\/a>. Du suchst dir aus, was dir angenehm ist, und verachtest alles andere. Glaubst du wirklich, da\u00df du ein Mensch bist? Ein Mensch ist jemand, der sich mit dem Leben herumgeschlagen hat. Bist du schon einmal in Gefahr gewesen? Hat dich jemand bedroht? Dir hat niemand die Nase eingeschlagen. &#8230; Du bist noch kein Mensch. Du bist nichts. Ein Schw\u00e4tzer ist kein Mensch.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Ich bin aber kein Schw\u00e4tzer. Ich <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=138\">meine<\/a> es, wenn ich etwas sage.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Wie kannst du etwas meinen? Du <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=519\">kennst<\/a> doch gar nichts. Du hast alles blo\u00df gelesen. &#8230;&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Ich kann nichts daf\u00fcr, da\u00df ich noch nichts bewiesen habe. Was k\u00f6nnte ich mit 16 bewiesen haben?&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Nicht viel, das ist wahr. Aber andere werden in dem <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=433\">Alter<\/a> schon in die Arbeit gesteckt. Zwei Jahre w\u00e4rst du jetzt schon ein Lehrlng, wenn es mit rechten Dingen zuginge. Davor habe ich dich bewahrt. Ich merke nicht, da\u00df du dankbar daf\u00fcr bist. Du bist nur hochm\u00fctig und wirst es von Monat zu Monat mehr. Ich mu\u00df dir die <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=212\">Wahrheit<\/a> sagen; dein Hochmut irritiert mich. Dein Hochmut geht mir auf die Nerven.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Du wolltest doch immer, da\u00df ich alles ernst nehme. Ist das Hochmut?&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Ja, denn du siehst auf andere herab, die nicht so denken wie du. Du bist auch schlau und richtest&#8217;s dir in deinem bequemen Leben gut ein. Deine einzige wirkliche Sorge ist, da\u00df genug B\u00fccher zum <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=129\">Lesen<\/a> \u00fcbrigbleiben!&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Das war fr\u00fcher &#8230; Daran denke ich jetzt gar nicht, Jetzt will ich alles <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=1762\">lernen<\/a>.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Alles lernen! Alles lernen! Das kann man gar nicht. Man mu\u00df zu lernen aufh\u00f6ren und etwas tun. Drum mu\u00dft du weg von hier.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Aber was kann ich denn tun, bevor ich mit der Schule fertig bin?&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Du wirst nie etwas <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=95\">tun<\/a>! Du wirst die Schule fertig machen, dann willst du <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=198\">studieren<\/a>. Wei\u00dft du, warum du <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=197\">studieren<\/a> willst? Blo\u00df um immer weiter lernen zu k\u00f6nnen. So wird man ein Ungeheuer, kein Mensch. lernen ist kein Selbstzweck. Man lernt, um sich unter anderen zu bew\u00e4hren.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Ich werde immer <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=390\">lernen<\/a>. Ob ich mich bew\u00e4hre oder nicht, lernen werde ich immer. Ich will lernen.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Aber wie? Aber wie? Wer wird dir das Geld dazu geben?&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Das werde ich mir verdienen.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Und was wirst du mit dem gelernten machen? Du wirst daran ersticken. Es gibt nichts Schrecklicheres als <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=201\">totes Wissen<\/a>.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Mein Wissen wird nicht tot sein. Es ist ja auch jetzt nicht tot.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Weil du&#8217;s noch nicht hast. Erst wenn man&#8217;s hat, wird es zu etwas Totem.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Ich werde aber damit etwas tun, nicht f\u00fcr mich.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Ja, ja, ich wei\u00df. Du wirst es verschenken, weil du noch nichts hast. Solange du nicht hast, l\u00e4\u00dft sich das leicht sagen. Erst wenn du wirklich etwas hast, wird sich zeigen, ob du etwas verschenkst. Alles andere ist Geschw\u00e4tz. W\u00fcrdest du jetzt deine B\u00fccher verschenken?&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Nein, die brauche ich. Ich habe nicht &#8216;verschenken&#8217; gesagt, sondern da\u00df ich etwas tun werde, nicht f\u00fcr mich.&#8217;<\/p>\n<p>&#8216;Aber du wei\u00dft noch nicht, was. Das sind All\u00fcren, leere Phrasen, und du gef\u00e4llst dir darin, weil es nobel klingt. Es kommt aber nur darauf an, was man wirklich tut, alles andere z\u00e4hlt nicht. Es wird dir auch kaum etwas \u00fcbrigbleiben, was du tun k\u00f6nntest, du bist mit allem um dich so zufrieden. Ein zufriedener Mensch tut nichts, ein zufriedener Mensch ist <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=73\">faul,<\/a> ein zufriedener Mensch hat sich zur Ruhe gesetzt, bevor er begonnen hat, etwas zu tun. Ein zufriedener Mensch tut dasselbe immer wieder, wie ein Beamter. Du bist so zufrieden, da\u00df du am liebsten in der Schweiz bleiben m\u00f6chtest. Du kennst noch nichts von der Welt und m\u00f6chtest dich mit 16 hier zur Ruhe setzen. Drum mu\u00dft du weg von hier. &#8230;<\/p>\n<p>Ich will dich nach <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=61\">Deutschland<\/a> bringen. Da geht es den Leuten jetzt schlecht. Du sollst sehen, wie es zugeht, wenn man einen <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=117\">Krieg<\/a> verloren hat. &#8230;&#8217;<\/p>\n<p>Mit allen Mitteln wehrte ich mich gegen diese \u00dcbersiedlung, aber sie h\u00f6rte auf nichts und nahm mich fort. Die einzig vollkommen gl\u00fccklichen Jahre, das Paradies in Z\u00fcrich, waren zu Ende. Vielleicht w\u00e4re ich <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=91\">gl\u00fccklich<\/a> geblieben, h\u00e4tte sie mich nicht fortgerissen. Es ist aber wahr, da\u00df ich andere Dinge erfuhr als die, die ich im Paradies kannte. Es ist wahr, da\u00df ich, wie der fr\u00fcheste Mensch, durch die Vertreibung aus dem Paradies erst entstand.&#8221;<\/p>\n<blockquote><p>aus: Elias Canetti: Die gerette Zunge. <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=84\">Geschichte<\/a> einer <a href=\"https:\/\/www.woydt.be\/blog\/?p=442\">Jugend<\/a>. Frankfurt\/Main: Fischer TB 1979 (1977), S. 308-319.<\/p>\n<p>Abb.: Richard Bell: How to launch a book? 2022, Documenta15.<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\">07\/11<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Im Mai 1921 hatte ich Besuch von der Mutter. &#8230; &#8216;Das hat jetzt ein Ende!&#8217; sagte sie ganz unvermittelt &#8230; &#8216;Du mu\u00dft weg von hier, du verbl\u00f6dest!&#8217; &#8216;Ich will nicht weg von Z\u00fcrich. Bleiben wir hier, hier wei\u00df ich, wozu ich auf der Welt bin.&#8217; &#8216;Wozu du auf der Welt bist! Masaccio und Michelangelo! 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