MALTE WOYDT

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Israel 1

“Ein Mensch wohnt im obersten Stock eines Hauses, in dem ein Brand ausbricht. Um sein Leben zu retten, springt er aus dem Fenster und landet auf dem Kopf eines zufällig daherkommenden Fußgängers, der schwer verletzt wird. Zwischen den beiden bricht ein bitterer Streit aus, der von Tag zu Tag eskaliert.”

Isaac Deutscher, zitiert bei: Uri Avnery: In den Feldern der Philister, Kreuzlingen/München: Diederichs (Hugendubel) 2005, S.16.

Abb: Ella Littwitz: Yesterday (2002), Copperfield Gallery London, im Internet.

12/08

07/12/2008 (22:40) Schlagworte: DE,Lesebuch ::

053) Guter Zweck?

Hier in Belgien bin ich zum ersten Mal auf eine seltsame Art von sozialem Engagement gestoßen: Sport treiben für den guten Zweck. Meine Töchter rasen mit der Schule auf dem Dreirad um den Block für den guten Zweck, jemand anders fährt mit dem Fahrrad von Brüssel nach Kinshasa für den guten Zweck.

Den Kindern macht das natürlich Spaß aber wo ist der Zusammenhang mit dem guten Zweck? Man erwartet von uns, daß wir Geld spenden, um einen guten Zweck zu unterstützen, weil jemand anders mit dem Fahrrad fährt. Wo bleibt die Logik?

Entweder finde ich den Zweck auch gut und habe Geld dafür über, dann kann ich das auch ohne radfahrende Kinder tun, oder eben nicht. Warum die Kinder dafür einspannen? Warum den Kindern erzählen, sie täten anderen etwas Gutes mit ihren Dreirädern? Und warum muß jemand, dem es Spaß macht mit dem Fahrrad durch Afrika zu fahren uns dazu drängen aus Anlaß seines Urlaubes Geld zu spenden? Ich verstehe nur Bahnhof, für mich ist das nur aufdringlicher Quatsch. Kann mich jemand aus meinem Unverständnis befreien???

22/09/2008 (9:43) Schlagworte: DE,Fragen ::

052) ungewaschen?

Woher kommt die Idee, daß es ungesund sei, sich – bzw. seine Kinder – mehr als zweimal pro Woche zu waschen? Stimmt mein Eindruck, daß das eine typisch-deutsche Idee ist? Jedenfalls habe ich von anderen noch nie Argumente gegen tägliches Duschen gehört…

07/09/2008 (9:56) Schlagworte: DE,Fragen ::

051) Aufladbare Batterien

Warum wird immer noch für aufladbare Batterien geworben? Uhren laufen falsch, Waagen wiegen schlecht, man kommt doch nicht um klassische Einwegbatterien herum!

30/08/2008 (10:23) Schlagworte: DE,Fragen ::

050) Französische Denker

Gibt es französische Denker (Soziologen, Politologen, Philosophen…) der letzten Jahrzehnte die sich zu lesen lohnen? In französischsprachigen Buchhandlungen stehe ich immer wieder ratlos vor den Regalen: Ich finde nichts, was interessant aussieht. Ich finde nur Autoren, die mit blasierter Attitüde tausende von Buchseiten mit heißer Luft füllen : BHL, Derrida usw. – Wer kann mir helfen? Freue mich riesig über Lektüretips!

28/08/2008 (9:25) Schlagworte: DE,Fragen ::

049) Babyrücken

Wieso lassen sich deutsche Eltern einreden, es sei besser ihre Babies im Kinderwagen vor Langeweile heulen zu lassen, als sie im Rücken etwas zu stützen, um sie aus dem Wagen hinausschauen zu lassen? Unseren Kindern hat es gut gefallen, mehr von der Welt zu sehen als Himmel, Baumkronen und Wolken, und unseren Nerven, daß sie zufrieden waren… Aber in Deutschland glauben Eltern ernsthaft, daß sie dadurch ihren Kindern dauerhaft den Rücken kaputtmachten und ziehen es vor, sie stundenlang schreien zu lassen.

21/06/2008 (0:03) Schlagworte: DE,Fragen ::

Soldateneid

“Ich habe während des ganzen Krieges unter den Mannschaften, bei denen ich mich befand, keinen einzigen Soldaten getroffen, der jemals ein Wort über den Eid verloren hätte. …

Ich selbst habe den Eid an einem strahlend sonnigen Märzmorgen des Jahres 1940 auf den Hof einer Kaserne bei Rastatt geschworen. Im zweiten Glied der ausgetretenen Ausbildungskompagnie stehend, sprach ich, zusammen mit den anderen, in Absätzen und mit rechtwinklig erhobener Schwurhand den Text nach:

‘Ich schwöre bei Gott diesen heiligen Eid, daß ich dem Führer des deutschen Reiches und Volkes, Adolf Hitler, dem obersten Befehlshaber der Wehrmacht, unbedingten Gehorsam leisten und als tapferer Soldat bereit sein will, jederzeit für diesen Eid mein Leben einzusetzen.’

Während ich, ohne die Miene zu verziehen, diese Worte sprach, mußte ich in meinem Inneren über den plumpen Versuch der Kanalratte, mich an sie zu binden, lächeln. Schon die einfachste aller möglichen Überlegungen enthüllt ja die Absurdität dieses Eides. …

Der Eid wurde … unter Zwang geleistet. Auf seine Verweigerung stand der Tod. Er war damit null und nichtig. … Der Ungläubige kann die Worte der Eidesformel sprechen, ohne daß dieser Vorgang mehr berührt als Lippen und Zunge. Der Gläubige weiß, daß der Eid ihn im äußersten Sinne an Gott bindet. … Der Schwur setzt die Freiheit des Schwörenden voraus. Der Eid ist ein religiöser Akt, oder er ist sinnlos.

Die meisten deutschen Soldaten aber glaubten nicht an Gott, oder sie waren religiös indifferent, in der Art, daß sie, außer in den Stunden der fernsten Einsamkeit oder der Todesnähe, nicht darüber nachdachten, ob sie an Gott glauben sollten oder nicht. Aus diesem Grund war die Mehrheit der deutschen Soldaten überhaupt nicht eidesfähig.

Nicht eidesfähig war ferner ihr Führer, da er Gott leugnete und alle religiösen Regungen verfolgen ließ, weil sie dazu anregten, seine Person im Denken der Menschen auf das rechte Maß zurückzuführen. …

Aus dem in Freiheit geleisteten religiösen Akt des Eides, dem Rütli-Schwur freier Kämpfer, wurde ein Schamanen-Zauber, von Gepreßten zelebriert, in die Leere der Kasernenhöfe hineingesprochen und nicht einmal widerhallend von den Wänden eines gestorbenen Glaubens.”

aus: Alfred Andersch: Der Eid. In: Wagenbach, Klaus: Lesebuch. Deutsche Literatur zwischen 1945 und 1959. Berlin: Wagenbach 1980, S.87-89.

05/08

06/05/2008 (13:05) Schlagworte: DE,Lesebuch ::

Kleinbürger 2

“Als sie Kinder waren,
besaßen sie sich und sonst nichts.
Dann verkauften sie sich,
um zu besitzen:
Nahrung und Nachkommen,
ein angenehmes Leben und ein Vaterland.
Sie erstanden das Recht,
ihre Kraft zu vergeuden für einen Broterwerb,
ihre Zeit zu vergeuden für einen Schrebergarten,
ihre Einfalt zu vergeuden für eine Meinung,
ihr Leben zu vergeuden für ein Ansehen.

Ihr Broterwerb blieb ungenügend.
Ihr Schrebergarten verschandelte die Erde.
Ihre Meinung beleidigte die Nachkommen.
Ein Ansehen erreichten sie nie.

Als sie starben, starben sie häßlich,
linkisch, unbedeutend und unbefriedigt.
Für ein fröhliches Aus-der-Welt-Gehen
besaßen sie nichts.
Alles, was sie besessen hatten, als sie gekommen waren,
hatten sie aufgebraucht bei Ihren Bemühungen
um den Besitz.”

Heinz Kahlau: An Kleinbürgergräbern. In: Wagenbach, Klaus (Hg.): Lesebuch. Deutsche Literatur zwischen 1945 und 1959. Berlin: Wagenbach, S.147/148.

Abb.: Edward Hopper: High Noon, 1949, hier Wikimedia im Internet.

04/08

06/05/2008 (12:40) Schlagworte: DE,Lesebuch ::

Erfahrung 1


“Die Chefin eines dynamischen Unternehmens erklärte kürzlich, niemand in ihrem Betrieb dürfe sich seiner Stellung deshalb sicher sein, weil er auf vergangene Verdienste verweisen könne. Wie soll man auf diese These positiv reagieren? Dazu bedarf es einer besonderen Ausprägung der Persönlichkeit, die bereits gemachte Erfahrungen gering schätzt. Diese Persönlichkeitsausprägung ähnelt eher einem Konsumenten, der ständig nach Neuem sucht und dafür selbst noch völlig intakte alte Güter wegwirft, als einem Eigentümer, der eifersüchtig über seinen Besitz wacht. …

Ein kurzfristig orientiertes, auf mögliche Fähigkeiten konzentriertes Ich, das vergangene Erfahrungen bereitwillig aufgibt, ist – freundlich ausgedrückt – eine ungewöhnliche Sorte Mensch. Die meisten Menschen sind nicht von dieser Art. Sie … sind stolz darauf, bestimmte Dinge gut zu können, und legen Wert auf die Erfahrungen, die sie in ihrem Leben gemacht haben. Das von den neuen Institutionen erhobene Ideal verletzt vieler der in ihnen lebenden Menschen.”

“In den Unternehmen … [die sich so verhalten], hat die Konzentration auf junge Talente zur Folge, dass mit wachsender Erfahrung deren Wert abnimmt. Bei meinen Interviews stellte ich fest, dass diese Abwertung der Erfahrung bei Unternehmensberatern besonders stark ausgeprägt ist. Sie haben ein berufliches Interesse an dieser Denkweise. Da es ihnen um die Veränderung von Institutionen geht, müssen sie gegenüber eingesessenen Mitarbeitern misstrauisch sein, deren angesammeltes institutionelles Wissen sie als Hindernis für raschen Wandel ansehen. …

Avancierte Unternehmen und flexible Organisationen brauchen Menschen, die eher neue Fähigkeiten erwerben als auf ihre alten Qualifikationen bauen. …

Urteile über Fähigkeitspotentiale sind weitaus persönlicher als jede Leistungsbewertung. Leistung verbindet soziale und ökonomische Umstände, Zufälle und Chancen mit dem Ich. Das Fähigkeitspotential betrifft dagegen ausschließlich das Ich. Die Feststellung, ‘Ihnen fehlt das Potential’ ist weitaus verletzender als die Feststellung ‘Sie haben es vermasselt’, denn sie enthält eine sehr viel fundamentalere Feststellung über das, was Sie sind. Sie vermittelt das Gefühl der Nutzlosigkeit …

Schule und Arbeitswelt [unterscheiden] sich in einem entscheidenden Punkt voneinander: Denn obwohl eigentlich niemand etwas an seinen angeborenen Fähigkeiten ändern kann, ist es eine bekannte Tatsache, dass sich durch entsprechende Übung bei Wiederholungstests eine deutlich höhere Punktzahl erreichen lässt. In der Arbeitswelt erhält man hingegen nur selten solch eine zweite Chance. …”

“Die Vorstellung einer von den Erfahrungen unabhängigen Fähigkeit ist … eine Fiktion …” “Welche angeborenen Fähigkeiten ein Mensch auch besitzen mag, zu ihrer Entfaltung gelangt diese Begabung nur schrittweise durch Übung und Wiederholung. … Grundsätzlich sollte jede gut geführte Firma eigentlich den Wunsch haben, dass ihre Beschäftigten aus Fehlern lernen. … In der Praxis tun große Unternehmen dies jedoch nicht. … Wer bei … [der] Auslese der Gruppe der Talentlosen zugeordnet wird, die über keine Ressourcen verfügen, bleibt in der Vorhölle zurück. Diese Menschen können als nicht weiter nützlich oder wertvoll betrachtet werden, ganz gleich, welche Leistung sie früher erbracht haben mögen.”

aus. Richard Sennett: Die Kultur des neuen Kapitalismus, Berlin: Berliner Taschenbuchverlag 2007 (Am. Orig.-Ausg. 2005), S. 9, 10, 79, 92, 96, 99, 101, 102, 103, von mir etwas umgestellt.

Abb.: ?, im Internet.

01/08

22/01/2008 (1:22) Schlagworte: DE,Lesebuch ::

Gewerkschaftsmacht

“Szenarien eines unaufhaltsamen Niedergangs der Gewerkschaften suggerieren, die verschiedenen Quellen von Gewerkschaftsmacht würden mehr und mehr versiegen. … [Sicher schwächt] der transformierte Kapitalismus tradierte Formen von Arbeitermacht …, zugleich [bringt er] jedoch neue Machtquellen hervor …, die sich für eine Revitalisierung von Gewerkschaften nutzen lassen.”

“Arbeitermacht [kennt drei Quellen]:

[1)] Strukturelle Macht erwächst aus der Stellung von Lohnabhängigengruppen im ökonomischen System. Sie kann sich in primärer Verhandlungsmacht, die aus angespannten Arbeitsmarktsituationen entspringt, ebenso ausprägen wie in Produktionsmacht, die sich über eine besondere strategische Stellung von Arbeitergruppen im Produktionsprozeß konstituiert…” “Strukturelle Macht wird häufig spontan ausgeübt, sie tritt in Gestalt von … plötzlichen Unruhen auf, als informelle Sabotage oder Absenteismus.”

“[2)] Organisationsmacht [entsteht] aus dem Zusammenschluß zu kollektiven politischen oder gewerkschaftlichen Arbeiterorganisationen … [Sie] ist … prinzipiell auf handlungsfähige Gewerkschaften angewiesen. …”

“[3)] Institutionelle Macht … wurzelt in dem Faktum, daß Institutionen soziale Basiskompromisse über ökonomische Konjunkturen und kurzzeitige Veränderungen gesellschaftlicher Kräfteverhältnisse hinweg festschreiben und teilweise gesetzlich fixieren. … Institutionelle Macht kann, etwa von Gewerkschaften, auch in Phasen ausgeübt werden, in denen sich bereits eine Schwächung der Organisation abzeichnet. … [Das] setzt dann freilich voraus, daß die Gewerkschaften weiterhin als authentische Repräsentanten der Lohnabhängigen anerkannt werden.”

“Begünstigt durch die außergewöhnlich lange Nachkriegsprosperität, ging die gesellschaftliche Ausweitung und Verallgemeinerung von Lohnarbeit nach 1949 mit einer Tendenz zur Einhegung von Einkommens-, Armuts– und Beschäftigungsrisiken einher. … Die Integrationskraft des Sozialeigentums [reichte] aus, um einer Mehrheit der Lohnabhängigen den Anschluß an die Lebenstile der Mittelschichten zu ermöglichen.”

“[Seit den Neunziger Jahren ist man dabei,] die ‘Fixierungen’ der fordistischen Ära aufzulösen, und sie durch finanzkapitalistische zu ersetzen. … Normen und Funktionsprinzipien des weltmarkt- und gewinnorientierten Bereichs [werden] auf alle anderen Sektoren [übertragen].”

“Das Heer der ‘Arbeitnehmer zweiter Klasse’, der Niedriglöhner, befristet Beschäftigten, Leiharbeiter, Mini- und Midijobber, der ‘proletaroiden’ Selbstständigen und Existenzgründer … das in Deutschland inzwischen nahezu ein Drittel der Beschäftigten stellen dürfte … wirkt auf die Institutionelle Verhandlungsmacht der Gewerkschaften wie ein aggressiver Virus auf ein geschwächtes Immunsystem.”

“Die strukturelle Schwäche organisierter Lohnarbeitsinteressen auf europäischer, inter- und transnationaler Ebene [geht] mit einer neuen Machtkonzentration an der Spitze grenzüberschreitend operierender Unternehmen einher. …”

“Die Fortsetzung einer Politik der Lohnzurückhaltung [würde gegenwärtig] nicht nur wirtschaftliche Ungleichgewichte und soziale Ungleichheit in Europa weiter verstärken; sie würde auch dem Partikularismus kleiner berufsorientierter Gewerkschaften (z:B. Lokführer, Fluglotsen, Ärzte), die vor allem strukturelle Arbeitermacht nutzen, Tür und Tor öffnen … Soll Zersplitterungstendenzen entgegengewirkt werden, müssen die Mitgliedsgewerkschaften den Trend zum Niedergang ihrer Organisationsmacht umkehren. …

[Am erfolgreichsten] bei der Mitgliederwerbung – auch bei prekär Beschäftigten, Migranten und Frauen – sind [jene Gewerkschaften], die sich stärker als soziale Bewegungen profilieren, eine intelligente Kampagneorientierung entwickeln, neue gesellschaftliche Bündnisse zur Stärkung ihrer eigenen Organisationsmacht nutzen und auch vor einer konfliktorischen Politik nicht [zurückschrecken].”

aus: Klaus Dörre, in: Geiselberger, Heinrich (Hg.): Und jetzt? Politik, Protest und Propaganda, Frankfurt (Main): Suhrkamp 2007, S. 55-71, Zitate von mir etwas umsortiert.

[Dieser “social movement unionism” vereinigt “campaigning” und “organizing”.]

Organizing bezieht sich auf das Verhältnis zur Basis: Auf der einen Seite konzentrieren sich [die] Organisationen … auf die Werbung neuer Mitglieder, vor allem unter Beschäftigten wie Migranten und Frauen – Gruppen, die früher als gewerkschaftsfern und ‘nichtorganisierbar’ galten. … Auf der anderen Seite werden die Mitglieder aktiv in die Kampagnenarbeit eingebunden, sind an der Entwicklung der Strategien mitbeteiligt und gehen im Notfall auch auf die Straße. …

Campaigning dagegen bezieht sich auf das Verhältnis zu den Unternehmen und die Strategien, die in Arbeitskämpfen zum Einsatz kommen. Das können Boykotts sein … aber auch aggressive Medienkampagnen. Dabei setzen die Bewegungsgewerkschafter auf breite Bündnisse mit der Zivilgesellschaft, auf Studenten, Kirchen und politisierte Verbraucher … Schließlich ist es wichtig, … die Probleme der Arbeitnehmer in einen weiteren, moralischen Rahmen zu stellen …”

aus: Geiselberger, Heinrich: Social Movement Unionism, in: ders. (Hg.): Und jetzt? Politik, Protest und Propaganda, Frankfurt (Main): Suhrkamp 2007, S. S.82-86.

Abb.: Franz Wilhelm Seiwert: Die Arbeitsmänner, 1925, Kunstpalast Düsseldorf.

01/08

11/01/2008 (15:34) Schlagworte: DE,Lesebuch ::
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